Mein Ansatz

Ganzheitlich betrachten statt nur Symptome behandeln.

Ein Pferd zeigt uns häufig an einer Stelle, dass etwas nicht stimmt. Die eigentliche Ursache kann aber ganz woanders liegen.

Deshalb frage ich nicht nur: Wo ist es fest? Sondern vor allem: Warum muss der Körper dort festhalten?

Sandra Heider bei der Behandlung eines Pferdes
Ganzheitliche Pferdebehandlung
Das Pferd als Ganzes

Der Körper arbeitet nicht in Einzelteilen.

Muskeln, Gelenke, Wirbelsäule, Faszien, Atmung, Gleichgewicht, Koordination und Nervensystem beeinflussen sich gegenseitig. Eine Veränderung an einer Stelle kann deshalb an einer ganz anderen Stelle sichtbar werden.

Für mich bedeutet ganzheitlich nicht, einfach alles gleichzeitig zu behandeln. Es bedeutet, die Zusammenhänge zu erkennen und herauszufinden, was für dieses Pferd im Moment wirklich relevant ist.

Was ich miteinander verbinde

Bewegungsapparat, Nervensystem und das, was das Pferd mitbringt.

Bewegungsapparat & Biomechanik

Wie bewegt sich das Pferd? Wo weicht es aus? Welche Bereiche übernehmen zu viel und welche zu wenig? Ich schaue auf den gesamten Bewegungsablauf und nicht nur auf die auffällige Stelle.

Muskulatur & Faszien

Spannung ist nicht automatisch das eigentliche Problem. Ein Muskel kann festhalten, weil der Körper an anderer Stelle Stabilität oder Schutz braucht. Faszien können Bewegung weitergeben, aber auch einschränken.

Nervensystem & Reizverarbeitung

Das Nervensystem beeinflusst Muskeltonus, Gleichgewicht, Koordination, Wahrnehmung und Anpassung. Ein Pferd unter anhaltender Belastung kann deshalb anders Spannung halten und Bewegung weniger frei lösen.

Psyche & emotionale Ebene

Erfahrungen, Stress und Unsicherheit können körperliche Reaktionen mit beeinflussen. Deshalb gehört für mich auch dazu, zu beobachten, wie ein Pferd reagiert, was es aushält und wo es Schutz braucht.

„Warum muss der Körper dort festhalten?“

Diese Frage ist für mich oft wichtiger als die Frage, wo es gerade fest ist.
Das Nervensystem gehört dazu

Bewegung entsteht nicht nur im Muskel.

Das Nervensystem steuert unter anderem Muskeltonus, Gleichgewicht, Koordination, Propriozeption und die Verarbeitung von Reizen. Es entscheidet ständig mit, wie sicher und anpassungsfähig sich ein Pferd bewegen kann.

Steht ein Pferd dauerhaft unter Stress oder in hoher Alarmbereitschaft, kann sich das auch körperlich zeigen: in der Atmung, in wechselnder oder erhöhter Muskelspannung, in steiferen Bewegungen oder darin, dass das Pferd schlechter zur Ruhe kommt.

Darum ist das Nervensystem für mich kein Zusatz zur körperlichen Arbeit, sondern ein Teil davon.

Sandra Heider mit Pferd
So arbeite ich

Individuell statt nach Schema F.

Jedes Pferd bringt eine andere Geschichte, andere Kompensationen und andere Voraussetzungen mit. Deshalb gibt es für mich nicht die eine Behandlung, die auf jedes Pferd passt.

01

Beobachten

Wie steht, bewegt und reagiert das Pferd? Was fällt auf und was kompensiert es vielleicht schon lange?

02

Untersuchen

Beweglichkeit, Gewebe, Muskeltonus und Zusammenhänge prüfen, statt nur die auffällige Stelle zu betrachten.

03

Behandeln

Mit den Methoden arbeiten, die zu diesem Pferd und zu diesem Befund passen.

04

Neu prüfen

Nach der Behandlung wieder hinschauen: Was hat sich verändert und was braucht das Pferd als Nächstes?

Lernen. Beobachten. Respekt. Vertrauen.
Für dein Pferd oder für deinen eigenen Weg

Du möchtest genauer hinschauen?

Du kannst einen Termin für dein Pferd anfragen oder dir anschauen, wie ich dieses Wissen in meiner Fachausbildung Pferdephysiotherapie weitergebe.

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