Das Skelett setzt sich aus einzelnen Knochen (Ossa), den Knorpeln (Cartilagines), den Bändern (Ligament) und den Gelenken (Artikulatio) zusammen. Alle zusammen stellen das Skelettsystem dar. Knochen bestehen aus Knochengewebe, einer Knochenhaut und dem Knochenmark. Hinzu kommen diverse Gefäße und Nerven, welche den Knochen versorgen.

Es werden verschiedene Formen von Knochen unterschieden:

Knochen sind an ihren inneren und äußeren Oberflächen vollständig von einer bindegewebigen Hüllschicht, der Knochenhaut, überzogen. Je nach Lage spricht man von dem Periost (äußere Hüllschicht) und dem Endost (innere Hüllschicht).
Das Periost ist für die Blutversorgung, das Wachstum, die Regeneration, die Bruchheilung sowie die muskuläre Kraftübertragung von herausragender Bedeutung. Sie besteht aus straffem, zugfestem Bindegewebe, in das auch elastische Fasern eingewoben sind. Diese Schicht ermöglicht auch die Befestigung von Muskeln, Sehnen und Bändern direkt am Knochen.
Die innere Knochenhaut liegt unmittelbar auf dem Knochen und ist zuständig für die Knochenbildung. In ihr liegen eine große Anzahl von Nervenfasern mit Schmerzsensoren sowie ein enges Netz von Blut– und Lymphgefäßen zur Versorgung des Knochens. Das Endost bildet die Grenzschicht des Knochenmarks. Im Bereich der Gelenke geht die Knochenhaut in die Gelenkkapsel über und findet im Periost des anschließenden Knochens seine Fortsetzung. Auch setzt sich die Knochenhaut an knorpeligen Stellen fort (z. B. an Rippenknorpeln) und wird dann als Perichondrium bezeichnet.