Wirbelblockaden und deren möglichen Symptome

Welche Symptome zeigen sich, wenn Wirbelblockaden vorhanden sind?
Es können sich viele verschiedene Symptome zeigen, das häufigste allerdings ist der Schmerz! Jeder, der mal einen Wirbel blockiert hatte, weiß um diesen Schmerz, den man nicht weg bekommt, egal wie man sich bewegt, es ist immer das Gefühl vorhanden, das etwas fest hängt. 
Werden die Schmerzen durch eine Schonhaltung kompensiert, dann hat das starke Auswirkungen auf den gesamten Bewegungsablauf. Sobald eine Schonhaltung eingenommen wird, werden „falsche“ Belastungen auf Gelenke ausgeübt, die wiederum dann zu falschen Druckbelastungen führen und dort ebenso Probleme wie zB. Arthrose (aktiv Arthritis – mit Entzündung) verursachen können.

Ich gebe Euch mal einige Hinweise, die aufzeigen, das Wirbelblockaden und Schmerzen bestehen:

-verminderte Leistungsfähigkeit
-Schonhaltung (ständiger Wechsel der Hinterbeine in Schonhaltung)
-Ohren Anlegen beim Satteln
-Widersetzlichkeit beim Reiten
-nicht rückwärts gehen
-den Rücken wegdrücken um sich dem Reitergewicht zu entziehen
-Schweifschlagen
-Verweigerung vor dem Sprung
-Schwierigkeiten in der Versammlung
-Seitengänge fallen extrem Schwer
-Verhaltensveränderungen
-Magengeschwüre
-Ängstlicher Gesichtsausdruck
-Falten über den Augen
-Berührungsempfindlichkeit
-Steifheit wenn das Pferd aus der Box kommt
-Steifheit in Biegung und Stellung
-atrophierte Muskulatur
-falsch aufgebaute Muskulatur
-Schwierigkeiten beim vorwärts-abwärts
-nicht losgelöst Traben 
-Schwierigkeiten, mit der Hinterhand Last aufzunehmen
-Schwierigkeiten sich zu Strecken und Dehnen
-Trittverkürzung
-Stellung durchs Genick kaum oder nicht möglich
-Lahmheiten
-Pferd lehnt sich gegen den Zügel oder stellst ich auf den Zügel
-der Reiter wird vom Pferd schief gesetzt
-der Rücken schwingt nicht
-der Bauch pendelt im Schritt nicht nach rechts und links
-der Hals wird einseitig gehalten

Zu diesen genannten Symptomen können die Nervenbahnen beeinträchtigt werden und die Nervreizweiterleitung gestört, was zu häufigem Stolpern oder Koordinationsstörungen führt.
Wenn langfristig die Blockaden nicht gelöst werden und somit die Nervenbahnen ständig gestört werden, entstehen auf organischer Ebene Probleme, die Nerven entspringen aus dem Rückenmark und gehen in die Peripherie, dort innervieren sie die gesamten Organe, sollte also im Wirbelsäulenabschnitt z. B. der Lendenwirbelsäule eine Blockade herrschen, können Störungen im Bereich des Urogenitaltraktes, der Geschlechtsorgane oder des Darms entstehen. 
Hier ist dringend angeraten, die Blockaden zu lösen und dann mit gezielten Übungen die Muskulatur zu stabilisieren.