Osteopathie

Craniosacrale Osteopathie

Die Craniosacrale Therapie ist eine Technik aus der Osteopathie, die sich vor allem mit der Verbindung zwischen Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) beschäftigt. Das Ziel der craniosacralen Osteopathie ist die Anregung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Als Therapeut setze ich Impulse, die der Körper aufnimmt und umsetzt, um sich wieder ins Gleichgewicht zu bringen und Blockaden zu lösen.

Cranium und Sacrum sind eng miteinander verbunden: So kann ein Problem im Bereich der Hinterhand auf eine Fehlstellung eines Zahnes zurück zu führen sein. Entstehen Blockaden zwischen Cranium und Sacrum, kann dies auch Auswirkungen auf die Gliedmaßenstellung haben, um hier nur zwei Beispiele zu nennen. Die einzelnen Behandlungsgriffe sind sehr sanft, manchmal scheint es von außen so auszusehen, als wenn der Therapeut die Hände lediglich auflegt, doch die Reaktionen des Tieres zeigen deutlich, dass im Körper etwas passiert. Der Organismus fängt an zu arbeiten und kommt wieder in „Fluss“. 

Fasziale Osteopathie

Faszien befinden sich im gesamten Körper. Sie übertragen die Kraft der Muskeln auf die Knochen, umhüllen u.a. Muskeln und Nerven, sie stützen, tragen und schützen den Körper und schaffen Verbindungen zwischen den einzelnen Strukturen. Sehnen und Gelenkkapseln bestehen direkt aus Faszien. 

Die fasziale Osteopathie ist eine sehr sanfte Technik, die den Körper unterstützen kann. Liegt z.B. eine Blockade des Sacrums (Kreuzbeines) vor, lassen sich die craniale und fasziale Osteopathie sehr gut kombinieren.

Löst man die Blockade, ohne die Verspannung des Gewebes aufzulösen, kann es erneut zur Blockade kommen. Durch die Kombination dieser Techniken kann beides gelöst werden.

Bei Muskelverspannungen ist es ebenfalls sinnvoll, zunächst über die Faszien zu arbeiten. Würde man diese ignorieren, kann es sein, dass sich die Verspannungen erneut bilden.